Vorletzte Runde in der VLN

Am kommenden Samstag trägt die ‚Veranstaltergemeinschaft Langstrecke Nürburgring‘, kurz VLN, ihren achten Saisonlauf aus. Der 49. ADAC Barbarossapreis ist das achte von neun Rennen in diesem Jahr. Die Teilnehmerzahl ist mit 161 weiterhin hoch. In der Klasse SP9 der GT3-Fahrzeuge sieht dies leider anders aus. Hier haben sich nur zehn Autos zum Start angemeldet. Beim Blick auf die vorläufige Teilnehmerliste fällt sofort auf, dass die Startnummern 3 und 4 nicht aufgeführt sind. Das Team Falken Motorsport lässt also sowohl ihren Porsche als auch den BMW zu Hause. Ebenfalls abwesend bleiben der Haribo-Mercedes und der BMW von Schnitzer Motorsport. An der ersten Stelle der Nennliste ist die Startnummer 7 zu sehen. Dabei handelt es sich natürlich um den Mercedes-AMG GT von Black Falcon. Einen zweiten Mercedes bringt erneut Landgraf Motorsport mit an den Nürburgring. Ebenfalls zwei Fahrzeuge derselben Marke sind Audis. Eingesetzt werden diese von Phoenix Racing und Land Motorsport. Bei der Mannschaft aus Meuspath wird Frank Stippler von Dieter Schmidtmann unterstützt, der bisher im Renault RS.0.1 saß. Hinter dem Lenkrad des Audi von Wolfgang Land sitzt erstmals Dries Vanthoor, der jüngere Bruder von Laurens Vanthoor. Beide feiern also ihre Premiere im GT3-Cockpit. Für BMW hält die Mannschaft von Henry Walkenhorst die Fahnen hoch. Sie kommt mit den beiden M6-Coupes, der Z4 bleibt daheim. Die grösste Anzahl an Fahrzeugen. Selbiger Marke kommen aus Stuttgart. Drei Modelle des Porsche 911 GT3 R werden am Start stehen. Für deren Einsatz verantwortlich zeigen sich die Teams Frikadelli Racing und Manthey Racing. Es handelt sich dabei um die zwei Autos aus Bahrweiler und das Auto von Otto Klohs. In dessen Sportwagen verrichtet auch Robert Renauer die Lenkradarbeit. Als Einzelkämpfer tritt wieder der Ferrari 488 vom Wochenspiegel-Team an.

Weitere GT3-Fahrzeuge finden sich in der Klasse SPX wider. Dies sind der Nissan GT-R Nismo, der Schnitzer-BMW M6 und der Porsche 911 GT3 R von Mathey Racing. Alle Autos tragen weiterhin neue Teile an sich, welche noch nicht homologiert sind und für das nächste Jahr getestet werden.

 

Die VLN startet ins letzte Saison-Drittel

An diesem Samstag trägt die VLN Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring das 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen aus. Dieser Lauf ist der siebte der aktuellen Saison und läutet das letzte Drittel ebendieser ein. Für das drittletzte Rennen sind nur elf GT3-Autos in der Starterliste zu finden. Auffällig ist, dass kein Audi aufgeführt wird. Das Starterfeld der schnellsten, gesamtsiegfähigen Autos setzt sich zusammen aus jeweils drei Porsche und Mercedes, ebenfalls drei BMW. Die Einsatzteams der Zuffenhausener Sportwagen sind Falken Motorsport, Frikadelli Racing und Manthey Racing. Im Porsche des Reifenproduzenten wird Martin Ragginger von Romain Dumas unterstützt. Der Franzose konnte dieses Jahr bereits zwei Siege im Manthey-911 für sich gutschreiben lassen. Die Mannschaften, welche ein Sportwagen aus Affalterbach ins Rennen schicken, sind Black Falcon, Haribo Racing und Landgraf Motorsport. Im schwarzen Mercedes mit den aufgeklebten Goldbären nimmt auch Mario Farnbacher Platz. Das Team um Henry Walkenhorst wird einen M6 GT3 und wieder seinen Z4 GT3 an den Start bringt. Die weiteren GT3-Boliden sind der Ferrari 488 von Georg Weiss, der Schnitzer-M6 und ein Nissan GT-R Nismo von Nissan Motorsport. Die beiden letztgenannten sind allerdings in der Klasse SPX gemeldet. Tom Coronel und Michael Krumm sollen Teile und Upgrades am Nissan, wie BMW es schon getan hat, für das nächste Jahr testen, wo der japanische Sportwagen eine große Überarbeitung bekommen soll. Ebenfalls in der Kategorie für Fahrzeuge mit Sonderzulassung startet ein Porsche 911 GT3 RS, eingesetzt von Manthey Racing. 

Finale im ADAC GT Masters 

An diesem Wochenende finden die Läufe dreizehn und vierzehn des ADAC GT Masters statt. Es sind die beiden letzten Rennen einer spannenden Saison. Traditionell wird das Finale auf dem Hockenheimring ausgetragen. Sechs Fahrer haben noch die Chance, Meister zu werden. Die besten Chancen, den Titel einzufahren haben nach wie vor Jules Gounon und Philipp Eng. Sebastian Asch, Kelvin van der Linde, Connor de Philippi und Christopher Mies folgen mit der eher mathematischen Möglichkeit. Der Franzose in Diensten von Callaway Competition führt die Tabelle mit 131 Punkten an. Der BMW-Pilot liegt nur 15 Zähler zurück. Er konnte am Sachsenring vor einer Woche aufgrund des Ausfalls des Corvette-Fahrers Boden gut machen. Maximal sind auf der Formel-1-Strecke noch 50 Punkte zu holen. Im Vorjahr befand sich der 22-jährige in selbiger Position und hatte im Rennen beim Kampf mit seinem Gegner einen schweren Einschlag in die Planken. Es ist davon auszugehen, dass es auch dieses Mal ein enges Rennen wird. Beide Läufe sind wie gewohnt inklusive Qualifikation am Morgen im Livestream zu verfolgen. Die beiden Rennen zeigt dann Sport1 ab 13:00 Uhr ebenfalls live.

Meister schon bei vorletzten GT-Masters-Läufen?

Die Saison 2017 des ADAC GT Masters ist bereits in zehn Tagen vorbei. Am kommenden Wochenende gastiert Deutschlands GT3-Serie am Sachsenring, eine Woche später auf dem Hockenheimring. Bei den beiden Veranstaltungen mit jeweils zwei Läufen sind maximal noch 100 Meisterschaftspunkte zu holen. Für den Kampf um den Titel heißt dies, dass nicht weniger als 31 Fahrer die Chance haben, diesen zu gewinnen. Aber nicht alle dieser Piloten nehmen überhaupt an den Rennen teil. Die meisten von ihnen starten beim Finale des Blancpain GT Sprint Cups auf dem Nürburgring. Oftmals ist hier die Tabellenposition eine bessere, sodass ein Start in der Eifel sinnvoller ist. Allerdings sind diejenigen Fahrer, welche einspringen, keineswegs schlechte oder gar unbekannte. Bei Mücke Motorsport wird Lucas Auer von Eduardo Mortara ersetzt. Einen der Audis der Berliner Mannschaft pilotiert DTM-Fahrer Jamie Green. Bei Zakspeed klettert GT-Spezialist Yelmer Buurman hinter das Lenkrad des Mercedes mit der Nummer 20. Der aktuelle Tabellenführer Jules Gounon wird zum wiederholten Male vom Niederländer Renger van der Zande unterstützt. Vor den Läufen elf und zwölf hat der Franzose 38 Punkte Vorsprung. Gelingt es ihm, diesen am Wochenende auf 50 oder mehr Zähler auszubauen, wäre er bereits vor den beiden Rennen im Badischen Meister. Dies hat es in der bisherigen Geschichte des ADAC GT Masters noch nicht gegeben. 

Der Livestream zeigt am Samstag und Sonntag wie gewohnt das Qualifying kurz nach neun, ebenso wie auch Sport1 um 13:00 die Rennen. 

Zwei starke Neue in der GT3-Klasse

Mit dem am Wochenende stattfindenden sechsten Lauf zur Langstrecken-Meisterschaft hat die VLN bereits über die Hälfte der diesjährigen Rennen absolviert. Das 40. RCN DMV Grenzlandrennen läutet die zweite Saisonhälfte ein und geht wieder über die gewohnte Renndistanz von vier Stunden.

Am Samstag Mittag starten laut vorläufiger Teilnehmerliste 159 Fahrzeuge in den verschiedenen Klassen. Eine derer, die SP9, vereint die schnellsten und somit gesamtsiegfähigen GT3-Autos. Unter ihnen gibt es zwei interessante Premieren. Der aus dem ADAC GT Masters bekannte Mercedes AMG GT von Mücke Motorsport nimmt erstmals die Nordschleife des Nürburgrings unter die Räder. Hinter dem Lenkrad werden sich Christian Hohenadel und Edoardo Mordara die Arbeit teilen. Ebenfalls zum ersten Mal bei einem VLN-Lauf  am Start sein wird der Ferrari 488 GT3 der Schweizer Mannschaft Octane 126. Diese verfügt allerdings schon über Nordschleifen-Erfahrung, nahmen sie doch am Qualifikationsrennen vor dem 24h-Rennen teil. Das Team aus der Ferrari Challenge konnte im April diesen Jahres sogar Führungskilometer sammeln. Die beiden Neulinge treten gegen fünfzehn Klassengegner mit viel Nordschleifen-Erfahrung an. Von den sechs Porsche werden erneut zwei von Klaus Abbelen an den Start gestellt, von Manthey Racing sogar drei und einer von Falken Motorsport. Beim Team aus Bahrweiler teilt sich Daniel Keilwitz die Startnummer 31 mit Norbert Siedler. Der BMW M6 des Pneu-Produzenten ist an diesem Wochenende nicht zu sehen. Alle drei Sportcoupés aus München bringt Henry Walkenhorst mit in die Eifel. Dabei ist auch nicht mehr neu, dass eines der Drei ein Z4 sein wird. Die Audi-Fahnen halten Car Collection, Phoenix Racing und Land Motorsport hoch, wobei auffällt, das beim Meuspather Team Frank Stippler ohne Partner auf der Teilnehmerliste steht. Ebenfalls als Einzelkämpfer wird Maximilian Götz im Haribo-Mercedes aufgeführt. Bei Black Falcon und Mücke Motorsport sind es zwei Piloten, bei Landgraf Motorsport sogar drei. 

Wie der Falken-BMW wird  auch der Wochenspiegel-Ferrari nicht mit von der Partie sein. Georg Weiss lässt seinen 488 nach dem 24-Stunden-Rennen am letzten Wochenende im heimischen Monschau. In Portimão belegte der Teamchef mit Jochen Krumbach, Oliver Kainz und Nico Menzel den zweiten Platz.

In der Klasse SPX startet noch ein weiteres GT3-Auto. Nämlich der BMW M6 des Schnitzer-Teams. Allerdings ist dieser mit Neuteilen und Upgrades für das kommende Modelljahr ausgerüstet. Da diese Teile und Änderungen noch nicht homologiert sind, ist das Fahrzeug nicht in der Kategorie der GT3-Autos genannt. Pilotiert wird es vom alleine antretenden Philipp Eng. Der Autobauer aus München möchte mit der Mannschaft aus Freilassing die Evolutionsstufe des Sportcoupés testen, die ab nächstem Jahr als ‚BMW M6 GT3 Evo‘ käuflich zu erwerben sein wird. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit bereits vorhandene Fahrzeuge mit den neuen Teilen aufzurüsten.

Womöglich gilt es erneut den Manthey-Porsche mit der Nummer 911 zu schlagen. Zumindest wird dieser wieder ganz vorne mitfahren.  Den beiden Franzosen Romain Dumas und Patrick Pilet stehen in diesem Jahr bereits drei Gesamtsiege zu Buche. Die gesamte Veranstaltung wird wieder wie bisher vom Start des Qualifyings bis zur Siegerehrung im Stream live zu verfolgen sein.

Trotz weniger Autos viele Marken

Auf das letzte August-Wochenende hat die holländische Creventic-Gruppe das 24-Stunden-Rennen in Portimão gelegt. Dieses bildet das Finale der „24-Series powered by Hankook“, da die noch folgenden Veranstaltungen nicht zu dieser Meisterschaft zählen. 

Das Feld, welches am Nachmittag des Samstags auf die Reise zweimal rund um die Uhr geht, besteht aus drei Gruppen. Insgesamt stehen 25 Rennfahrzeuge auf der Start-Ziel-Geraden des 4,692 km langen Kurses an der Algarve. Die Hälfte des Feldes ist in der Klasse A6 gemeldet. Dies sind die GT3-Autos plus die beiden Renault RS01 FGT3 von GP Extreme und der Vortex V8. Zwei Audi R8, zwei Porsche, zwei Lamborghini Huracán, zwei Ferrari 488 und ein Mercedes GT bieten Markenvielfalt in der stärksten Kategorie. Letzterer wird von Titelverteidiger Hofor Racing eingesetzt, die die Tabellenspitze erneut inne und gute Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung haben. Einen der beiden italienischen Sportwagen mit dem springenden Pferd im Wappen kennt man von der Nordschleife. Die Sieger des dritten VLN-Laufs bestreiten ihr zweites Rennen zweimal um die Uhr mit dem Ferrari. Der Wochenspiegel-Ferrari von Georg Weiss trägt dabei die Startnummer 488. Hinter dem Lenkrad wechselt sich der Teamchef  mit Jochen Krumbach, Oliver Kainz und Nico Menzel ab.

Alle weiteren Infos und den Livestream gibt’s auf www.24hseries.com

Kämpfen ist angesagt in der VLN

Nachdem es am vergangenen Wochenende auf den meisten Rennstrecken ruhig war, ändert sich das an diesem. Die DTM ist mit all ihren Rahmenrennen in Zandvoort. Die WRC gastiert momentan in den Weinbergen an der Mosel. Im Saarland bestreiten die Rallye-Piloten den zehnten von dreizehn WM-Läufen. Thierry Neuville im Hyndai und Sebastian Ogier im Ford Fiesta liegen punktgleich an der Tabellenspitze.

Besonders laut wird es am Samstag in der Eifel. Die VLN meldet sich mit ihrem Saison-Highlight aus der Sommerpause zurück. Das ‚ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pakal-Rennen‘ ist nicht wie üblich nach vier Stunden beendet, sondern wird erst nach weiteren 50% abgewunken. Beim fünften Lauf des Jahres sind nicht weniger als 172 Fahrzeuge gemeldet. Davon treten sechzehn Autos in der Klasse SP9 der GT3-Fahrzeuge an. Die Meisten wurden in München produziert und hören fünf mal auf den Namen M6 GT3, ein Weiterer heißt Z4 GT3. Die Einsätze tätigen die bekannten Mannschaften von Falken Motorsport, Schubert Motorsport und Rowe Racing mit jeweils einem Coupé. Walkenhorst Motorsport zeichnet sich für zwei M6 und den etwas betagteren Z4 verantwortlich. Nur ein Exemplar weniger, nämlich deren fünf werden von einem im Heck platzierten 6-Zylinder-Boxer-Motor angetrieben. Falken Motorsport bringt wieder den Porsche 911 GT3 R mit, Manthey Racing und Frikadelli Racing sogar jeweils beide. Aufgrund des Testlaufs von Mercedes mit zwei der neuen GT4 auf Basis des AMG GT sind heuer nur Haribo Racing, Black Falcon und Landgraf Motorsport mit  je einem Supersportwagen aus Affalterbach anwesend. Die zwei Audis von Phoenix Racing und Land Motorsport werden ebenfalls um den Gesamtsieg kämpfen. Beide Mittelmotor-Sportwagen sind top besetzt. Die zwei Piloten, die Wolfgang Land hinters Lenkrad lässt, sind die amtierenden Meister des ADAC GT Masters. 

Die beiden Autos der Scuderia Cameron Glickenhaus sind in der Teilnehmerliste erneut nicht zu finden. Auch GT3-Fahrzeuge, die nicht in Deutschland gebaut wurden, sucht man vergebens. Die in der SPX-Kategorie aufgeführten beiden GT4-Mercedes und der Porsche Cayman GT4 CS MR von Manthey Racing werden wohl nicht das Tempo der schnelleren GT3-Autos mitgehen können. Somit wird der Gesamtsieg definitiv an ein Team aus der SP9-Klasse gehen. Allerdings wird dieser aufgrund der vollen Strecke und der längeren Renndistanz hart erkämpft werden müssen.

ADAC GT Masters zu Gast in der Eifel

An diesem Wochenende gastiert das ADAC GT Masters auf dem Nürburgring. Hier trägt die erfolgreichste nationale GT3-Serie ihre Läufe neun und zehn aus. Befahren werden die 3,629 km der verkürzten Variante der Grand-Prix-Strecke. Nach den beiden Veranstaltungen in Österreich und in den Niederlanden liegt das Corvette-Duo Daniel Keilwitz und Jules Gounon weiterhin an der Spitze der Tabelle. Allerdings bekommt der Franzose wie schon bei den Läufen an der Nordsee einen anderen Teamkollegen. Selbiges widerfuhr auch Philipp Eng, der momentan den dritten Tabellenplatz besetzt, in Zandvoort. Auf dem Nürburgring wird er wieder von Nicky Catsburg unterstützt und ersetzt damit erneut Ricky Collard. Eine Veränderung bietet sich jedoch im Fahrzeug von Callaway Competition. Diesmal hilft Albert Costa beim Ausbau der Tabellenführung von Jules Gounon. Der Stammfahrer des 22-jährigen fällt weiterhin aufgrund seiner Verletzung aus. Daniel Keilwitz hatte bei den Vortests zum 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps einen heftigen Einschlag mit dem Rinaldi-Ferrari in der Blanchimont-Kurve. Dabei zog er sich Brüche am linken Bein zu. Sein Ausfall heißt für das GT Masters trotzdem weiterhin spannende Rennen. Der Sieger des Rennens zweimal um die Uhr in Belgien letztes Wochenende und die Privatmannschaft Callaway Competition befinden sich auf dem besten Weg, die Meisterschaft in dieser Saison zu gewinnen.

Das ADAC GT Masters ist zurück

Das ADAC GT Masters ist zurück aus der sechs Wochen andauernden Sommerpause. An diesem Wochenende findet der siebte und achte Lauf der Saison statt. Nach dem Rennen am Samstag ist die Hälfte der Saison vorüber. Auf den ersten Auftritt in Österreich folgt gleich der zweite im benachbarten Ausland. Dieses Mal treffen sich die Teams des GT Masters in den Niederlanden. Auf dem Kurs von Zanvoort direkt an der Nordsee werden wieder zwei spannende Rennen erwartet. 

Die erwartete Spannung ist nicht unbegründet. Denn es gibt Änderungen bei den Fahrerpaarungen, welche derzeit die Tabelle anführen. Daniel Keilwitz kann aufgrund einer Verletzung nicht in die Callaway Corvette steigen. Er wird durch Renger van der Zande vertreten und Jules Gounon helfen, dessen erste Position in der Fahrerwertung zu verteidigen. Auch die beiden an zweiter Stelle geführten Fahrer des BMW M6 der Schnitzer-Mannschaft treten nicht gemeinsam an. Philipp Eng wird ebenfalls von einem Niederländer ersetzt. Nicky Catsburg wird das Cockpit einmal an Ricky Collard übergeben und ein weiteres Mal von ihm übernehmen. Die beiden „Neuen“ kennen und mögen die Strecke in den holländischen Dünen sehr. Gemocht wird der anspruchsvolle Kurs direkt am Wasser übrigens vom gesamten Fahrerfeld. Somit dürfen definitiv zwei spannende Rennen bei sommerlichen Wetter zu erwarten sein.

Nach Le Mans ist die WEC in der Eifel

An diesem Wochenende trifft sich die Langstrecken-Weltmeisterschaft auf dem Nürburgring. In der Eifel absolviert die WEC ihren vierten Lauf. Dieser ist der nach dem Jahres-Highlight in Le Mans. Auch hier sind bis auf den dritten LMP1-Toyota alle Fahrzeuge am Start, die auch in Frankreich fuhren. Mit Spannung wird wieder das Duell zwischen Porsche und Toyota erwartet. Die Stuttgarter verbauen erstmals das Low-Downforce-Paket an ihre beiden Prototypen. Die Japaner schraubten dieses bereits beim Saison-Auftakt in Silverstone an, verfügen also schon über Erfahrungen mit ebendiesem. Porsche wiederum ließ die Aerodynamik-Teile erst nach dem 24-Stunden-Rennen von der FIA homologieren. Unterhalb der Nürburg rollen alle LMP1-Autos mit dem Aero-Paket für kurvige Strecken an den Start. Ist dieser erfolgt, gilt es nach sechs Stunden der Schnellste gewesen zu sein. In der GTE bleibt noch zu beachten, dass Aston Martin trotz seines Le-Mans-Sieg zwanzig Kilogramm ausladen darf. Die Konkurrenz von Ford hingegen muß dieselbe Masse in ihre GTs einladen.

Erwartet wird erneut ein hochklassiges Event mit über 60.000 Zuschauern beim Rennen. Anschließend zieht die WEC weiter nach Mexiko und bestreitet in diesem Jahr keinen Lauf mehr auf europäischem Boden. Trotz der Siege in Rennen eins und zwei des Toyotas von Sebastien Buemi, Kazuki Nakajima und Anthony Davidson führt der Porsche mit der Startnummer zwei. Durch den Sieg an der Sarthe, für den es die doppelte Punktzahl gab, liegen Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley an der Tabellenspitze.

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