Neue Marke im ADAC GT Masters

Am Anfang dieser Woche haben die Veranstalter des ADAC GT Masters eine vorläufige Teilnehmerliste veröffentlicht. Die aufgeführten Marken und Fahrzeugtypen sind, bis auf eine, alle bekannt. Ein noch ‚Honda Racing‘ genanntes Team sicherte sich zwei Startplätze für die anstehende Saison. Nachdem der japanische Konstrukteur vor zwei Jahren die Entwicklung eines GT3-Autos auf Basis des Sportwagens NSX bekannt gab, folgten 2017 Tests durch ausgewählte Teams. Ab Ende letzten Jahres kann der Honda NSX GT3 käuflich erworben und privat eingesetzt werden. Nachdem die Mannschaft von Michael Shank Racing mit dem in Amerika als Acura startenden NSX GT3 den zweiten Klassenrang belegen konnte, wird dieses Fahrzeug 2018 auch in der stärksten nationalen Serie für GT3-Autos zu sehen sein.

12h-Rennen Bathurst

Am kommenden Wochenende findet zum sechzehnten Mal das 12-Stunden-Rennen in Bathurst statt. Im sonnigen Australien wird wieder ein extrem schnelles und spannendes Rennen erwartet. Seit einigen Jahren zählt die Veranstaltung zu den beliebtesten im GT3-Bereich. Zum dritten Mal bildet das Rennen den Auftakt zur International GT Challenge. Diese Meisterschaft der SRO besteht aus vier Rennen. Gefahren wird noch im Juli in Spa, im August in Suzuka und im Oktober in Laguna Seca. In Belgien beträgt die Fahrzeit 24 Stunden, während es in Japan nur 10 sind und in Californien nochmals zwei weniger.

Auf der 6,313 km langen Strecke duellieren sich ab Sonntag Morgen australischer Zeit nicht weniger als 28 GT3-Boliden. Sie sind die schnellsten Fahrzeuge am Mount Panorama und stellen damit über die Hälfte des Feldes. Nochmals unterteilt werden sie in drei Kategorien. Zwölf Autos starten in der Pro-Kategorie, für dreizehn Sportwagen gibt es eine Kombination aus Profis und Amateuren (Pro-Am-Kategorie) und die verbleibenden drei Fahrzeuge starten in der Klasse ‚Am‘ für Amateur-Piloten.

Insgesamt gehen sieben verschiedene GT3-Fabrikate auf die Reise einmal rund um die Uhr. Die meisten Autos tragen vier Ringe in deren Kühlergrill. Acht Audis folgen in der Teilnehmerliste fünf Mercedes und vier Porsche. Ebenfalls vier Mal sind Fahrzeuge mit dem Stier im Wappen aufgeführt. Allerdings ist nur einer von ihnen ein Huracán, die drei weiteren sind Gallardos. Drei McLaren werden zu sehen sein, des Weiteren zwei BMW und zwei Bentley. Die Briten fahren zum letzten Mal mit dem alten Continental, da das neue 2018er Modell vom Reglement noch nicht zugelassen ist. Erstmals nimmt der amtierende ADAC-GT-Masters-Champion in einem der Rechtslenker Platz.

Das Rennen wird live und in voller Länge im Stream des Veranstalters übertragen. Aufgrund der Zeitverschiebung erfolgt der Start um 19:45 Uhr unserer Zeit. Das Rennen ist also in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu verfolgen. In Australien ist der Start um viertel vor sechs morgens, sodass noch vor Sonnenaufgang losgefahren wird. Dann wird es wunderbare Bilder zu sehen geben, wenn die Sonne aufgeht und das Rennen enorme Spannung bieten wird.

Neuer BMW M8 GTE bei den 24h von Daytona

Am kommenden Wochenende findet wie bekannt das 24-Stunden-Rennen in Daytona statt. Bereits vor drei Wochen waren alle Teilnehmer vor Ort, um die dreitägige Test-Möglichkeit, das sogenannte ‚Roar before the Rolex 24‘ wahrzunehmen. Das Rennen zweimal um die Uhr ist der Auftakt der amerikanischen IMSA-Serie.

In der DPi-Kategorie, also den Daytona-Prototypen, welche auf LMP2-Fahrzeugen basieren, gilt Cadillac ganz klar als Favorit. Alle vier antretenden Autos belegten Anfang des Monats auf selbiger Strecke die ersten vier Positionen. In der GTE-Klasse zählt die Entry-List neun Fahrzeuge auf. Dies sind zwei BMW, zwei Corvette, zwei Ford und zwei Porsche sowie ein Ferrari. Der neue GT2-Rennwagen aus München feiert in Florida seine Rennpremiere.

In der Klasse für GT3-Autos duellieren sich 21 Fahrzeuge, nicht mehr als vier derselben Marke. Die meisten Autos einer kommen aus Maranello. Vier Ferrari 488 treten gegen drei Lamborghini Huracán und drei Porsche an. Ebenfalls drei Sportwagen kommen von Mercedes-AMG und Acura. Nur zwei Mal ist Audi aufgeführt, und nur ein Mal ein BMW M6.

Insgesamt starten am Samstag Nachmittag 50 Fahrzeuge in drei Klassen. Die P-Kategorie besteht aus zehn DPi- und zehn LMP2-Prototypen. Weitere neun Rennteilnehmer stehen in der GTLM-Klasse für GTE-Autos und die GTD-Kategorie für GT3-Fahrzeuge zählt 21 Einschreibungen.

Zur Verfolgung des Rennens bietet die IMSA auf ihrer Internetseite imsa.com einen Livestream an. Dieser sollte am Samstag Abend gegen halb neun eingeschaltet sein, da der Start um 20:40 Uhr unserer Zeit erfolgt. Außerdem zeigt Eurosport am Sonntag Abend die letzten beiden Stunden des Rennens live im Free-TV ab 18:45 Uhr.

Großes Feld mit Highlight beim 24h-Rennen in Dubai

Am kommenden Wochenende steht das erste große Highlight des Jahres an. Die dreizehnte Auflage des 24-Stunden-Rennen in Dubai wird wie gewohnt Mitte Januar ausgetragen. Diese Veranstaltung hat sich mittlerweile zum zweitgrößten Langstreckenrennen für Sport- und Tourenwagen nach den 24h Nürburgring gemausert.

Um alle interessanten Punkte aufzuzählen reicht der Platz und meine Zeit nicht aus. Die wichtigste Anmerkung ist der Zeitplan. Das Rennen startet am Freitag um 11:00 Uhr unserer Zeit. Somit werden die Qualifikations-Sessions am Donnerstag abgehalten. Am Samstag, zu der Zeit, wo andere 24h-Rennen noch gar nicht gestartet wurden, ist das Ziel in Dubai längst erreicht worden.

Insgesamt führt die Starterliste 84 Fahrzeuge in elf Klassen, wobei die GT3-Klasse und die der 991-Porsche in ‚Pro‘ und ‚Am‘ unterteilt sind. Somit gibt es neun verschiedene Kategorien, die das Rennen zweimal um die Uhr aufnehmen. Die schnellsten Autos sind erneut die in der Klasse A6. Hier sind 26 GT3-Boliden eingeschrieben, davon 11 mit Profi-Besetzung. Die Meisten, nämlich zehn, wurden in Affalterbach montiert und hören auf den Namen Mercedes-AMG GT3. Des Weiteren starten fünf Audi R8, vier Porsche 911 GT3 R, drei Lamborghini Huracán und zwei Renault RS.0.1 GT3 und eine Corvette C6-ZR1. Das mit der Startnummer acht antretende Fahrzeug gilt in Expertenkreisen gleichermaßen als Exot und Geheimtipp. Es handelt sich um den Ford GT von Lambda Performance, welcher in den letzten zwei Jahren grundlegend weiterentwickelt wurde. Die Mannschaft aus Wiesbaden ist im Besitz von sechs Chassis, die für interessierte Kunden aufgebaut werden sollen. Der veranschlagte Preis beläuft sich auf 700.000,-€ für das einsatzfertige, auf dem aktuellen Leistungsstand befindliche Fahrzeug. Die Autos stammen noch aus den Zeiten von Matech Concepts, die bereits im ersten Jahr des ADAC GT Masters zwei der flachen Sportwagen an den Start brachten. Diese nahmen in den Saisons 2012 und 2013 nach der Übernahme von Lambda Performance nochmals am GT Masters teil. Am persischen Golf wird der Mittelmotor-Sportwagen von Nico Verdonck, Csaba Walter, Frank Kechele und Daniel Keilwitz pilotiert. Mit diesem starken Quartett hinterm Lenkrad wird der Ford natürlich in der A6-Pro aufgeführt. Das Team gilt, auch wenn das Auto schon einige Jahre alt ist, neben dem Hofor-Racing-Mercedes und dem Herbert-Motorsport-Porsche als Favorit. Vor einigen Wochen absolvierte der GT in Navarra einen zufrieden stellenden Dauertest über 30 Stunden.

Das komplette Rennen wird wie gewohnt wieder im Livestream übertragen. Diesen findet Ihr unter www.24hseries.com. Hier gibt es auch noch viele weitere Informationen.

The Roar before the Rolex 24

Schon am ersten Wochenende des neuen Jahres startet die Motorsport-Saison mit einem kleinen Highlight. In Daytona Beach findet das ‚Roar before the Rolex 24‘ statt. Diese über drei Tage dauernde Veranstaltung gilt als letzter Test vor dem 24-Stunden-Rennen am letzten Januar-Wochenende auf selbiger Strecke. Obwohl es sich nicht um das eigentliche Rennen zweimal um die Uhr handelt, sind über 110 Rennfahrzeuge anwesend.

Die bestbesetzte Klasse ist die der GT4-Autos, die erstmals ausgeschrieben wird, mit 28 Teilnehmern. Denen folgt mit 21 Fahrzeugen die Kategorie GT3 in der Klasse GTD. Die nach Florida gehörenden DPi-Prototypen sind mit 20 Exemplaren vertreten, die GTLM-Autos zählen neun Starter. Hier wird die Performance des neuen BMW M8 GTLM besonders spannend erwartet. Das BMW Team RLL schickt zwei Fahrzeuge auf die Kombination aus Oval und Infield. Ebenfalls jeweils zwei Autos kommen von Corvette, Ford sowie Porsche. Risi Competizione hat einen Ferrari 488 GTE mitgebracht. In der GT3-Klasse ist das Feld ebenfalls abwechslungsreich sortiert. Neben einem BMW, zwei Audi gehen auch jeweils drei Mercedes, Lamborghini, Ferrari und Porsche auf Zeitenjagd. Darüber hinaus zählt die Entry List noch zwei Lexus RCF GT3 und drei Honda, in Amerika Acura, NSX GT3 auf. Einer der Ingolstädter Sportwagen kommt von Land Motorsport und versucht, den Klassensieg aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Das prestigeträchtige 24h-Rennen, schon seit 1991 von Rolex gesponsert, findet am letzten Wochenende im Januar statt. Zu dieser Jahreszeit ist die Nacht deutlich länger, als beispielsweise die in Le Mans im Sommer.

Das Feld im ADAC GT Masters wird ein wenig bunter

Vor einigen Wochen gab es das Gerücht, dass die Marke Ferrari im kommenden Jahr wieder im ADAC GT Masters zu sehen sein wird. Es hieß, die zwei Fahrzeuge sollen von einer bereits in der deutschen GT3-Serie engagierten Mannschaft eingesetzt werden. gt-drei.de vermutete sofort, dass es sich um Zakspeed handeln könnte. Denn Peter Zakowski stellt nach dem Streit mit AMG im Anschluss an die Rennen auf dem Sachsenring im nächsten Jahr gewiss keine Autos mit Stern mehr an den Start. Scheint der Wechsel vom Stuttgarter Premium-Hersteller zum italienischen Cavallino rampante als eigensinnig, so vollzog Farnbacher Racing zur Saison 2011 den Umstieg von Porsche auf einen Ferrari. Ob das Team aus Niederzissen überhaupt und wenn wie weitermacht, steht noch in den Sternen.

2018 wird HB Racing zwei Mittelmotor-Sportwagen aus Maranello im GT Masters einsetzen. Die Mannschaft aus Österreich ist seit zwei Jahren Teil der deutschen Rennserie und vertraute auf die Dienste zweier Lamborghini Huracán GT3. Nach einigen technischen Defekten, in der Blancpain GT Series gar sieben Motorschäden, haben sich Teamchef Dietmar Hirsch und -Manager Andreas Fuchs nach Alternativen umgeschaut. Die Wahl fiel erfreulicherweise auf den Ferrari F488 GT3, von dem zwei Exemplare vorbereitet werden sollen. Dabei und beim Einsatz unterstützen wird Rinaldi Racing, die schon mehrere der italienischen Supersportwagen für verschiedene Teams betreuen.

Geplant wird neben dem Engagement im ADAC GT Masters auch die Teilnahme mit beiden Fahrzeugen am Endurance Cup der Blancpain GT Series. Als ganz heiße Kandidaten für das Cockpit im GT Masters gelten Norbert Siedler und Marco Seefried. Neben dieser Profi-Besatzung wird der zweite Ferrari wohl von jungen Nachwuchsfahrern für die Junior-Wertung gesteuert werden.

Der Meister wechselt zu Bentley

Jules Gounon, der amtierende Meister des ADAC GT Masters, wird in der kommenden Saison in einem Bentley Continental GT3 sitzen. Das teilte der britische Konstrukteur auf seiner Motorsport-Party zum Jahresende mit. Somit wird der 22-jährige seinen Titel nicht verteidigen können. Denn Bentley wird wie schon in diesem Jahr nicht im GT Masters vertreten sein. Die Briten werden die Endurance-Rennen der Blancpain GT Series und die Läufe zur International GT Challenge bestreiten. Zum Einsatz kommt das für 2018 komplett neu entwickelte GT3-Auto auf Basis des aktuellen Continental GT. Eines dieser pilotiert Maxime Soulet, Andy Soucek und Vincent Abril. Im zweiten Fahrzeug teilt sich der Franzose die Arbeit hinter dem Lenkrad mit Guy Smith und Steven Kane. In Australien werden diese beiden Besatzungen beim 12-Stunden-Rennen Anfang Februar aus Homologationsgründen noch einmal im diesjährigen Modell Platz nehmen müssen.

Manthey Racing 2018 in der Blancpain GT Series

Porsche plant im kommenden Jahr den Start in der Blancpain GT Series. Die Stuttgarter Sportwagen-Schmiede möchte auch in der europäischen GT3-Serie erfolgreich vertreten sein. Bisher waren immer wieder Privatteams bei vereinzelten Veranstaltungen, überwiegend bei den Endurance-Rennen, am Start. Laut Motorsportchef Frank-Steffen Walliser möchte man weltweit 15% Marktanteil zu erzielen. Bei einer durchschnittlichen Feldstärke von mehr als 60 Fahrzeugen in den GT3-Serien der SRO müssten kontinuierlich neun Autos mit Heckmotor in der Startaufstellung stehen.

Nun ist die Mannschaft von Olaf Manthey ausgewählt worden, auch die Einsätze in der Blancpain Sprint und GT Serie durchzuführen. Im nächsten Jahr werden das insgesamt zwölf Veranstaltungen. In sieben Ländern sein. Für das Team aus Meuspath nahe des Nürburgrings wäre es neben der VLN und der WEC das dritte große Projekt.

Bis jetzt steht noch nichts zu hundert Prozent fest, jedoch ist davon auszugehen, das Porsche genau dies auf der Saisonabschlussfeier am 9. Dezember bekanntgeben wird. Was jedoch heute schon gesagt werden kann ist, dass gt-drei.de im nächsten Jahr plant, über die Blancpain GT Series ausführlich zu berichten.

Vorletzte Runde in der VLN

Am kommenden Samstag trägt die ‚Veranstaltergemeinschaft Langstrecke Nürburgring‘, kurz VLN, ihren achten Saisonlauf aus. Der 49. ADAC Barbarossapreis ist das achte von neun Rennen in diesem Jahr. Die Teilnehmerzahl ist mit 161 weiterhin hoch. In der Klasse SP9 der GT3-Fahrzeuge sieht dies leider anders aus. Hier haben sich nur zehn Autos zum Start angemeldet. Beim Blick auf die vorläufige Teilnehmerliste fällt sofort auf, dass die Startnummern 3 und 4 nicht aufgeführt sind. Das Team Falken Motorsport lässt also sowohl ihren Porsche als auch den BMW zu Hause. Ebenfalls abwesend bleiben der Haribo-Mercedes und der BMW von Schnitzer Motorsport. An der ersten Stelle der Nennliste ist die Startnummer 7 zu sehen. Dabei handelt es sich natürlich um den Mercedes-AMG GT von Black Falcon. Einen zweiten Mercedes bringt erneut Landgraf Motorsport mit an den Nürburgring. Ebenfalls zwei Fahrzeuge derselben Marke sind Audis. Eingesetzt werden diese von Phoenix Racing und Land Motorsport. Bei der Mannschaft aus Meuspath wird Frank Stippler von Dieter Schmidtmann unterstützt, der bisher im Renault RS.0.1 saß. Hinter dem Lenkrad des Audi von Wolfgang Land sitzt erstmals Dries Vanthoor, der jüngere Bruder von Laurens Vanthoor. Beide feiern also ihre Premiere im GT3-Cockpit. Für BMW hält die Mannschaft von Henry Walkenhorst die Fahnen hoch. Sie kommt mit den beiden M6-Coupes, der Z4 bleibt daheim. Die grösste Anzahl an Fahrzeugen. Selbiger Marke kommen aus Stuttgart. Drei Modelle des Porsche 911 GT3 R werden am Start stehen. Für deren Einsatz verantwortlich zeigen sich die Teams Frikadelli Racing und Manthey Racing. Es handelt sich dabei um die zwei Autos aus Bahrweiler und das Auto von Otto Klohs. In dessen Sportwagen verrichtet auch Robert Renauer die Lenkradarbeit. Als Einzelkämpfer tritt wieder der Ferrari 488 vom Wochenspiegel-Team an.

Weitere GT3-Fahrzeuge finden sich in der Klasse SPX wider. Dies sind der Nissan GT-R Nismo, der Schnitzer-BMW M6 und der Porsche 911 GT3 R von Mathey Racing. Alle Autos tragen weiterhin neue Teile an sich, welche noch nicht homologiert sind und für das nächste Jahr getestet werden.

 

Die VLN startet ins letzte Saison-Drittel

An diesem Samstag trägt die VLN Langstrecken-Meisterschaft auf dem Nürburgring das 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen aus. Dieser Lauf ist der siebte der aktuellen Saison und läutet das letzte Drittel ebendieser ein. Für das drittletzte Rennen sind nur elf GT3-Autos in der Starterliste zu finden. Auffällig ist, dass kein Audi aufgeführt wird. Das Starterfeld der schnellsten, gesamtsiegfähigen Autos setzt sich zusammen aus jeweils drei Porsche und Mercedes, ebenfalls drei BMW. Die Einsatzteams der Zuffenhausener Sportwagen sind Falken Motorsport, Frikadelli Racing und Manthey Racing. Im Porsche des Reifenproduzenten wird Martin Ragginger von Romain Dumas unterstützt. Der Franzose konnte dieses Jahr bereits zwei Siege im Manthey-911 für sich gutschreiben lassen. Die Mannschaften, welche ein Sportwagen aus Affalterbach ins Rennen schicken, sind Black Falcon, Haribo Racing und Landgraf Motorsport. Im schwarzen Mercedes mit den aufgeklebten Goldbären nimmt auch Mario Farnbacher Platz. Das Team um Henry Walkenhorst wird einen M6 GT3 und wieder seinen Z4 GT3 an den Start bringt. Die weiteren GT3-Boliden sind der Ferrari 488 von Georg Weiss, der Schnitzer-M6 und ein Nissan GT-R Nismo von Nissan Motorsport. Die beiden letztgenannten sind allerdings in der Klasse SPX gemeldet. Tom Coronel und Michael Krumm sollen Teile und Upgrades am Nissan, wie BMW es schon getan hat, für das nächste Jahr testen, wo der japanische Sportwagen eine große Überarbeitung bekommen soll. Ebenfalls in der Kategorie für Fahrzeuge mit Sonderzulassung startet ein Porsche 911 GT3 RS, eingesetzt von Manthey Racing. 

Nach oben